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Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen

Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen

Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen – Infektion von Hals, Kehlkopf und Co.

Zu den Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen gehören Beschwerden im Bereich des Kopfes, Halses, im Kehlkopf und im Rachen sowie Erkrankungen im Bereich der oberen Atemwege. Neben eher harmlosen HNO-Krankheiten, wie eine Erkältung, gibt es aber auch lästige Erkrankungen, wie etwa eine Mandelentzündung oder einen Hörsturz. Oftmals sind Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen für den Patienten mit Schmerzen verbunden.

Es gibt jedoch auch Krankheiten, die nicht nur den Betroffenen, sondern auch Menschen in der Umgebung stören. Dazu gehört zum Beispiel das Schnarchen. Viele Ehen sind aufgrund dieser störenden Krankheit bereits gescheitert. Ebenso sind viele Männer von ihren Frauen bereits aus dem Schlafzimmer verwiesen worden, damit diese endlich in Ruhe schlafen können. Noch vor einiger Zeit glaubte man, es gäbe keinerlei Mittel, um das Schnarchen zu verhindern, doch die Forschung war in den letzten Jahren aktiv. Mittlerweile ist die Möglichkeit gegeben, das Schnarchen operativ dauerhaft zu bekämpfen.

Virusbedingte, klassische Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen

Eine weitere bekannte, relativ harmlose HNO-Krankheit ist die klassische Erkältung. Durchschnittlich ist jeder Erwachsene von der meist virusbedingten Infektion der oberen Atemwege zwei- bis fünfmal in jedem Jahr betroffen. Wenn sich die Häufigkeit der Infektion bei dieser Krankheit allerdings im Rahmen hält, gibt es keinerlei Grund zur Sorge. Eine Erkältung fordert das Immunsystem und sorgt dafür, dass zukünftige Krankheiten schneller überwunden werden können. Zu den typischen Symptomen gehören Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und eventuell Heiserkeit. Leider gibt es aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Virustypen bis heute kein Mittel, welches die Erkältung wirkungsvoll bekämpfen kann. Im Englischen wird nicht mit dem Kürzel HNO, sondern mit ENT (Ears, Nose and Throat) gearbeitet. In der internationalen Medizin ist auch die Abkürzung ORL für Oto-Rhino-Laryngologie üblich. Erkrankungen im HNO-Bereich werden in der Regel mit wissenschaftlicher Medizin behandelt, gelegentlich kommen allerdings auch Naturheilverfahren zum Einsatz. Neben den bereits erwähnten Erkrankungen sind aber auch Geruchs- , Geschmacksstörungen sowie Stimmstörungen von einem HNO-Arzt behandelbar. Sinusitis gehört ebenfalls zu den Krankheiten, mit denen es ein HNO-Arzt oftmals zu tun hat.

Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen – von harmlos bis gefährlich

HNO-Krankheiten können harmlos oder manchmal auch gefährlich sein. Es kann sich also um normale Krankheiten wie eine Erkältung handeln oder es handelt sich in schlimmeren Fällen beispielsweise um eine Hörstörung. Eine solche Hörstörung kann, abhängig vom Grad der Ausgeprägtheit, zu einer extremen Belastung für das gesamte Umfeld werden. Es wird den Menschen im näheren Bekanntenkreis mit Sicherheit nicht einfach fallen, sämtliche Formulierungen mehrfach zu wiederholen, damit alles vom Geschädigten korrekt und vollständig verstanden wird. Hier hofft man auf eine möglichst zügige Heilung. In seltenen Fällen kommt es allerdings auch zu bleibenden Hörschäden, die den Betroffenen sein ganzes Leben über begleiten werden. Steht fest, dass der Patient dauerhaft hörgeschädigt bleiben wird, sollte man die Hörfähigkeit zum Beispiel mit einem Hörgerät steigern. Ein Hörgerät hilft im Regelfall, die Hörfähigkeit wenigstens geringfügig zu verbessern.

Auftretende Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen vom Arzt abklären lassen

In ganz seltenen Fällen kann sich beispielsweise ein Zungen- oder Mundkrebs entwickeln. Bei dem Zungenkrebs handelt es sich um einen sehr bösartigen Tumor, welcher vor allem im hinteren Drittel der Zunge zu finden ist. Alkohol, Zigaretten oder andere Suchtmittel können für einen solchen Zungenkrebs unter Umständen verantwortlich sein. Ein Symptom für diese Krebsart ist ein eigenartiges Fremdkörpergefühl auf der Zunge. Behandelt wird ein Zungenkrebs in der Regel operativ. Eine Chemotherapie ist nur bei den Tumoren notwendig, die bereits Metastasen gebildet haben. Je früher der Zungenkrebs entdeckt wird, desto höher stehen die Heilungschancen. Einige weitere HNO-Krankheiten sind zum Beispiel Speichelstein, Zungenbrennen, Schlafapnoe oder auch Mundgeruch. Weiterhin zählen Ohrschmalzpfröpfe oder der Tinnitus (Ohrenklingeln) zu den Erkrankungen, die in den H-N-O-Bereich zählen.

Der Mundgeruch selbst ist keine Krankheit, sondern vielmehr ein erstes Symptom für nachfolgende Erkrankungen im Mundbereich. Es gilt deshalb, auf eine ausreichende Mundhygiene zu achten, um möglichen Krankheiten vorzubeugen. Natürlich ist ein kurzzeitiger Mundgeruch beispielsweise nach dem Verspeisen von Knoblauch noch lange kein Symptom für andere Krankheiten. Leidet der Betroffene allerdings unter dauerhaftem Mundgeruch, gilt es, der Ursache so schnell wie möglich auf den Grund zu gehen. Diese Seite ersetzt nicht den Besuch bei einem Arzt. Bei Beschwerden, die länger als gewöhnlich anhalten, beispielsweise nach einer schweren Erkältung, ist ein Arztbesuch dringend anzuraten.



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